Rehearsal
(Pressetext)

Erika Hock: "Falter", 2011, Inkjet print, Pappe, 6 Stück, jeweils ca 20 x 30 x 15 cm, Foto Anne Pöhlmann, Courtesy COSAR HMT
Rehearsal (zu deutsch: Probedurchlauf) betitelt Erika Hocks erste Einzelausstellung in der Düsseldorfer Galerie COSAR HMT. Ein aus dem Theaterkontext entlehnter Begriff, der durch Wiederholungen und ein imaginiertes Publikum gekennzeichnet ist, wird hier auf eine Installation übertragen. Gezeigt werden Objekte, die einen architektonischen Modellcharakter aufweisen und in ihrer Form wandelbar sind. Diese Objekte verweisen selten auf noch zu realisierende Architekturen, sie sind vielmehr als metaphorische Räume oder Displays zu verstehen und könnten als Mikroarchitekturen bezeichnet werden.
Hocks Interesse an temporärer Architektur und ihrer soziokulturellen Funktion äußerte sich jüngst in ihrem Projekt CINEORAMA – Pavillon of Moving Images, eine temporäre, begehbare Skulptur im Düsseldorfer Jacobigarten. Hier wurden durch wöchentlich stattfindende Screenings die Themen Film, Architektur und Kino als ein flüchtiger sozialer Ort zusammengefügt.
Erika Hock war bis 2009 Meisterschülerin an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rita McBride. 2009 erhielt sie den Audi Art Award, 2010 den Nam June Paik Nachwuchspreis, verbunden mit einer Einzelausstellung im Kunstmuseum Bochum. 2011 zeigte sie die Einzelausstellung Shifters im Lehmbruckmuseum in Duisburg und wurde für 2012 für den Dorothea von Stetten Kunstpreis nominiert, zu sehen im Kunstmuseum Bonn ab Oktober 2012.
Erika Hock lebt und arbeitet in Gent als Stipendiatin am HISK – Higher Institute for Fine Arts in Belgien.
COSAR HMT, 08.09.12 bis 12.10.12
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