disegno

(Pressetext)

Jana Gunstheimer: "Methods of Destruction: The Shooting of the 3rd May", 2010, Bleistift und Bleisatz auf Papier, 178 x 243 cm, © CONRADS Düsseldorf

Die Galerie Conrands hat diesen in der Renaissancezeit geprägten Begriff als Ausstellungstitel gewählt, da er das Gemeinsame der drei Positionen in der Ausstellung mit Jana Gunstheimer, Julia Oschatz und Brigitte Waldach beschreibt.

“Der rinascimentale Begriff des disegno bezeichnet kein beliebiges Zeichnen oder Entwerfen, vielmehr verstand man darunter Form gewordene Idee, die durch Imagination durch eine lineare Zeichnung zu Papier gebracht wurde.

Darüber hinaus verbindet die drei Künstlerinnen die Einbeziehung von Sprache und Texten, historischer Bezüge, das Erzählen von Geschichten, und auf formaler Ebene der weitgehende Verzicht auf Farbe resp. Reduktion auf monochramatische Spektren und oft das Formatsprengende.

Zit. nach Jan Hoet: “Disegno”, in Robert Kudielka u.a.: aus.gezeichnet.zeichen, Akademie der Künste, Berlin 2009.

 

Galerie Conrads, 10.09.12 bis 20.10.12