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Der Stoschek-Komplex

Der Stoschek-Komplex

Ach, wenn es doch nur um die Kunst ginge! Julia Stoschek präsentiert der Presse ihre neue Ausstellung und die Journaille interessiert sich vor allem dafür, warum sie heute keine High Heels trägt. Eigentlich möchte sie ernst genommen werden und ärgert sich, wenn sie im „Spiegel“ in einer Reihe über deutsche Millionärserben erscheint, unter denen einige offensichtliche Probleme haben, der arbeitenden Restbevölkerung deutlich zu machen, dass ihr Reichtum legitim ist.

Stoschek nutzt, nicht ohne Geschick, die Kunst, um sich vom Image der Millionenerbin zu emanzipieren. Gleichzeitig ist die Kunst das Ticket,



Bild-Hauer

Bild-Hauer

Er brillierte in Türkische Früchte, stahl in Bladerunner Harrison Ford die Show und terrorisierte als Hitcher, der Highway Killer Autofahrer, die so dumm waren, ihn mitzunehmen. Dann wurde es ein wenig ruhiger um Hollands prominentesten Schauspielexport. Nun ist Rutger Hauer nach vielen Jahren der Versenkung, B-Filmen und Nebenrollen endlich wieder mit einer Hauptrolle in einem
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Körper. Kunst. Technik.

Körper. Kunst. Technik.

Als ich vier Jahre alt war, musste ich anfangen, zu tanzen. Das war in meiner Grundschule für Mädchen so üblich (die Jungs wurden an Judo herangeführt). Lange Jahre ging ich pflichtbewusst regelmäßig zum Ballettunterricht. Ich setzte brav eine bestimmte Technik in Bewegung um. Bis ich alt genug war, um in Clubs tanzen zu gehen. Dort
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Medienkunst underground

Medienkunst underground

Wer das NRW-Forum am Ehrenhof 2 betritt und sich, allen Kunstverlockungen trotzend, geradeaus hält, der landet dort, wo der Museumsbesuch in der Regel endet: in der Cafeteria. Zur Linken befindet sich eine Tür. Dahinter geht es erst einmal über eine Treppe abwärts bis man ein Rondell erblickt, von dem aus mehrere Gänge abgehen. Hinter der
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Tanz die Kunst!

Tanz die Kunst!

Kennen Sie diese Bassins für Kinder, die mit bunten Plastikbällen gefüllt sind? Die Kleinen haben einen Heidenspaß darin und sehen dabei auch noch süß aus. Ein Erwachsener dagegen würde darin etwas befremdlich wirken. Wenn Sie jedoch zu den Menschen gehören, die trotzdem gerne mal reinspringen würden, dann sind Sie nun in K20 an der richtigen
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Big Picture

Big Picture

Der deutsche Filmemacher Werner Herzog hat einmal zu Protokoll gegeben, dass der beste Weg, einen Überblick zu gewinnen, die möglichst erhöht gelegene Randposition sei. Den diametral entgegengesetzten Ansatz kann erproben, wer die aktuelle Ausstellung Big Picture (Orte/Projektionen) in K21 besucht, die sich zeitgenössischer Video-Kunst widmet. Das Billett gelöst geht es erst einmal abwärts: die Treppe
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Leere Bühne

Leere Bühne

Der Schauspieler gibt alles. Seine Gefühle materialisieren sich geradezu auf der Bühne und erfüllen sie. Das ist auch nötig. Denn der Rest der Bühne ist leer. Kontroverse Diskussionen um Strukturveränderungen im kulturellen Sektor – oder anders: Kürzungen der freiwilligen Leistungen und damit auch des Kulturetats – sind immer wieder an der Tagesordnung. Die einen sehen
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Leere Bühne: Online-Interview

ANNA KATHRIN KLEEBERG (35 Jahre, freischaffende Bühnenbildnerin und Malerin) sprach mit JAN ALEXANDER SCHRÖDER (41 Jahre, freischaffender Bühnen- und Kostümbildner, unter Leitung von ANNEMELIE NIERMAYER Ausstattungsleiter am Düsseldorfer Schauspielhaus) über die derzeitige Situation an deutschen Theatern sowie über das Berufsbild des Bühnenbildners.



Julia Stoschek Collection: Zeit & Raum

Julia Stoschek Collection: Zeit & Raum

Seit mein Fernseher kaputt gegangen ist, verfestigt sich in mir der Eindruck, dass Medienkunst etwas Flüchtiges ist. JULIA STOSCHEK sieht das anders. Sie bezeichnet Videokunst, Fotografie und Installationen gern als zeitbasierte Medien. Damit will sie zum Ausdruck bringen, dass sich in den Kunstwerken zwei Zeitstränge begegnen, die in ihnen eingefrorene Entstehungszeit und die Zeit der
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Film + Kunst = Filmkunst?

Film + Kunst = Filmkunst?

Film ist – hinsichtlich der Produktion – die aufwendigste Kunst überhaupt. Er konstituiert sich schon rein handwerklich aus einem derart vielfältigen Spektrum von zu beherrschenden Mitteln, dass ein auf sich allein gestellter Künstler ohne Mitarbeiter kaum in der Lage ist, gute Filmkunst zu realisieren. Obgleich hochwertige Technik für Film und Video immer erschwinglicher wird, werden
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