Meinung

Bildgehauene Compilation

Bildgehauene Compilation

Die meisten Compilations überzeugen entweder primär mit einem gelungenen Arrangement zu einem Ganzen oder mit einer möglichst durchgängigen Qualität von für sich stehenden Einzelbeiträgen. Die Übersichtsaustellung Die Bildhauer, die aktuell im K20 zu sehen ist, fällt eher in die erste Kategorie. Sie zeigt Werke von 53 Künstlerinnen und Künstlern der Bildhauersparte der hiesigen Kunstakademie und
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Teilweise Schwarz

Teilweise Schwarz

Wenn Sie im Kunstkontext ans Schwarz-Weiß denken, dann kommt Ihnen wahrscheinlich zunächst die Fotografie in den Sinn. Vielleicht tauchen vor Ihrem inneren Auge Bernd und Hilla Bechers berühmte serielle, farblose Fotos von Industrieanlagen, Fördertürmen, Gasometern auf. Verfolgen Sie diese Linie weiter, landen Sie bei den frühen schwarz-weißen Fotografien, die dem Düsseldorfer Becher-Umfeld entstammen. Unbunte, relativ
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Fotografierender Sänger

Fotografierender Sänger

Erst vor wenigen Tagen berichtete mir mein Bruder am Telefon, dass er sich etwas ganz Besonderes geleistet hätte. Er hat sich in einer Stuttgarter Galerie eine Fotografie von Lenny Kravitz gekauft. Er beschreibt: „Man sieht, wie er in einer Oberklasselimousine sitzt und sich selbst und alle Fotoreporter fotografiert. Super, und dann noch in Schwarz-Weiß.“ Nun
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432/7

432/7

Im Düsseldorfer Hafen, in dem heute vornehmlich die Medien und all die Hipster ankern, gibt es was zu sehen. Die Rede ist von der Ausstellung Drawing a Universe, die im Raum für Kunst in der Kaistraße 10 gastiert. Auf 432 Quadratmetern zeigen die sieben Künstler(innen) der Schau ihre Sicht auf die Welt. Die Beiträge eint,
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Ratlos, hilflos

Ratlos, hilflos

Krieg in der Düsseldorfer Altstadt. Ich schlendere durch die weihnachtlich stimmenden, beleuchteten Gassen und höre plötzlich Maschinengewehre ballern und Bomben explodieren. Vor dem Schmela Haus wird mir klar, wer den irritierenden Lärm erzeugt: Männer mit grotesken, weiblich wirkenden Masken spielen mit authentischen, aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Waffen Krieg. Hier beginnt die Ausstellung Master of
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Kitsch me if you can

Kitsch me if you can

Im Kitschroman verliebt sich die rehäugige Krankenschwester mit glänzender, kastanienbrauner Haarmähne Hals über Kopf in den Chefchirurgen, der sein Herz nach einer großen Liebesenttäuschung vor der Welt verschlossen hat. Massenhaft versorgt uns die Industrie mit rosa Federpuscheln an Bleistiften, Schneekugeln mit Glitter, Putten, Häkelhauben für Toilettenpapierrollen (teilweise sogar mit einer Barbie oben drauf), blinkenden Dekoartikeln
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Rezeptionsdefizit

Als der Direktor des Kunstvereins, Hans Jürgen Hafner, vor einem Jahr in einem Interview gefragt wurde, wie er die Tradition im Düsseldorfer Kunstverein sehe, wird er vielleicht auch an die Ausstellung von Henry Flynt gedacht haben. „Es ist so, dass sich Avantgarde – davon hatte Düsseldorf Mitte/ Ende der 1960er-Jahre und dann nochmals Ende der
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Halbzeit

Halbzeit

Ließ der Titel der Ausstellung Juwelen im Rheingold den Laien irgendetwas zwischen Indiana Jones und Richard Wagner erwarten, so weiß der Kunstexperte, dass es seit zehn Jahren eine Kunstsammlung „Rheingold“ gibt, die mittlerweile einen beträchtlichen Fundus an zeitgenössischer Kunst umfasst. Schwerpunkt der Sammlung ist die rheinische Kunstszene. Eine Auswahl lässt sich jetzt in der Kunsthalle
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Kunst und Kosmos

Kunst und Kosmos

Was ist Kunst? Schon die Frage erregt viele, die sich mit Kunst auszukennen vorgeben, und natürlich diejenigen, die der modernen Kunst eher skeptisch gegenüberstehen. Denn das Problem ist: Eine Antwort darauf ist nicht möglich, schon gar nicht im Zeitalter moderner Kunst, in der selbst natürliche oder technische Bestandteile unserer stillen Örtchen zu Kunstwerken deklariert werden.
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Vorsprung durch Technik?

Vorsprung durch Technik?

Obwohl Palermo Shooting als Film insgesamt eher eine Gurke ist, hat er einen interessanten thematischen Aspekt: Sein Protagonist, ein Düsseldorfer Starfotograf, ist so sehr an die exzessive digitale Verfremdung seiner Fotografien gewöhnt, dass ihm der Blick für das ungefilterte Leben abhandenzukommen droht. Schließlich trifft er den durch Dennis Hopper personifizierten Tod, der eine Lanze für
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