Kunst im öffentlichen Raum

Elektrowand am Wehrhahn

Elektrowand am Wehrhahn

Mitunter ist das moderne Leben ein ganz schöner Irrsinn. Man braucht einen Drucker, fährt in den Elektro-Fachmarkt des Vertrauens und wundert sich, dass so ein Teil heute nur noch 60 Euro kostet. Und dann kann dieser Drucker nicht nur drucken – er kann auch noch scannen und kopieren. Andererseits ist es undenkbar, dass ein solches
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S…ART

S…ART

Der Künstler Piero Manzoni füllte 1961 eigenen Kot in Dosen und verkaufte ihn zum damaligen Goldpreis als Künstlerscheiße. Ob es sich bei der Installation auf dem unteren Foto um einen deutschen Nachahmer handelt, der kostenlos und – ökologisch denkend – unverpackt anbietet? Die Antwort auf die Frage bleibt auch mangels Signatur bis auf Weiteres offen.
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Traurig?

Traurig?

Bevor wir zu einem künstlerischen Nass, welches dem Aug’ ent(gegen)springt, kommen, ein paar Worte zu den Bedingungen, unter denen sich ein Kunstwerk seinen Weg bahnt. Es gibt ja diesen Werbespot mit dem sinnigen Claim „Geschmack ist King“. Aber was für eine Fastfood-Marke richtig ist, ist offenkundig kein grundlegendes Gesetz, das sich so auch auf die sogenannte Kunst anwenden ließe. Man mag noch so selbstbewusst den Standpunkt vertreten, selbst darüber befinden zu wollen, was Kunst sei und was nicht – es ist nur bedingt möglich, sich aus dem öffentlichen Diskurs über Kunst zu entkoppeln. Das Prädikat „Kunst“ hat im luftleeren Raum keinen Bestand, es ist eine gesellschaftliche und kulturelle Vereinbarung.



Uhrenkabinett

Uhrenkabinett

Bahnhofsuhren, vierundzwanzig an der Zahl! Wenn man seine eigene Uhr stellen möchte, dann kann man es hier am Eingang Auf‘m Hennekamp des Südparks in Düsseldorf, ganz in der Nähe zur S-Bahn-Station Volksgarten tun. Welche der auf gut fünf Meter hohen Masten montierten Uhren man sich dafür aussucht ist egal, sie zeigen alle mehr oder weniger
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Ueckers Kaktus

Ueckers Kaktus

Wenn Opa darüber philosophiert, erstens dass und zweitens was früher alles besser war, dann kommt die Rede schnell auch auf die Post und die Bahn. Beide Unternehmen waren einstmals Behörden, es gab einen Postminister und angeblich waren Bundespost und Bundesbahn Errungenschaften reinster deutscher Tugend, absolute Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Preis enthalten. In diesen Zeiten gab
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Alles von gestern (?)

Alles von gestern (?)

So ein Artikel, wie Sie ihn jetzt lesen, bringt noch keine ganze Miete ein, weswegen ich zur Zeit unter anderem als archäologischer Grabungshelfer tätig bin. Als solcher momentan auch am Dreischeibenhaus, wo ich im Auftrag der Stadt am Rand der aktuellen Kanalbauarbeiten im Zuge der Umgestaltung des Jan-Wellem-Platzes mit dafür sorge, dass auch noch ein
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Lantzeanflug. Kunst im öffentlichen Raum

Lantzeanflug. Kunst im öffentlichen Raum

Nicht selten hat man den Eindruck, dass es lediglich der räumliche Kontext ist – Museum, Galerie, Atelier –, der vielen Exponaten zur Weihe mit dem Prädikat „Kunst“ verhilft. Außerhalb des Kulturgeheges zu bestehen und die (Selbst-)Bezeichnung Kunst, quasi „bare to the bones“, aus sich selbst heraus zu behaupten, ist weitaus schwieriger. Der öffentliche Raum ist also so etwas wie der wahre Test für das Kunstwerk, aber auch für das Publikum. Und ein Ort, an dem sich das wunderbar illustrieren lässt, ist der Lantz’sche Park in Lohausen.